Japanisches Mahjong (Riichi)

Grundregeln

Gewinnhände

Vier Sets und ein Paar ergeben eine Gewinnhand. Lerne Folgen, Drillinge, Tenpai, Wartestellungen und die zwei Sonderhände.

Auf dieser Seite
  1. Die Grundform: vier Sets und ein Paar
  2. Zwei Arten von Sets
  3. Tenpai: ein Stein fehlt
  4. Shanten: wie weit bis Tenpai
  5. Zwei besondere Gewinnhände
  6. Eine Gewinnhand braucht auch ein Yaku

Die Grundform: vier Sets und ein Paar

Wenn du gewinnst, hast du 14 Steine, aufgeteilt in:

  • 4 Sets (Mentsu) aus je 3 Steinen.
  • 1 Paar (der Kopf): zwei gleiche Steine.
4 Sets + 1 Paar: eine Gewinnhand

Zwei Arten von Sets

Folge (Shuntsu): drei aufeinanderfolgende Zahlen in derselben Farbe. Ehrensteine bilden keine Folgen, und nach der 9 geht es nicht wieder bei 1 weiter.

Folgen

Drilling (Koutsu): drei gleiche Steine, Zahlen- oder Ehrensteine.

Drillinge

Vier gleiche Steine kannst du als Kan ansagen; sie zählen als ein Set. Nach einem Kan ziehst du einen Ersatzstein aus der toten Mauer, deine Hand wird also nicht kürzer.

Tenpai: ein Stein fehlt

Eine Hand, der nur noch ein Stein fehlt, ist Tenpai, und die Steine, die sie vervollständigen, sind deine Wartesteine. Es gibt fünf Wartestellungen:

Beidseitig (Ryanmen): wartet auf Zeichen 2 und 5. Die beste Form
Mitte (Kanchan): wartet nur auf die Kreise 5 in der Mitte
Rand (Penchan): wartet nur auf Bambus 3
Doppelpaar (Shanpon): wartet auf Zeichen 5 oder Kreise 8; ein Paar wird zum Drilling, das andere bleibt der Kopf
Einzelwarten (Tanki): nur der Kopf fehlt, gewartet wird auf den zweiten roten Drachen

Eine beidseitige Wartestellung hat 2 Steinarten und bis zu 8 Exemplare, die gewinnen. Mitte, Rand und Einzelwarten haben 1 Art und höchstens 4. Unter den Tenpai-Händen sind beidseitige Wartestellungen also meist besser.

Shanten: wie weit bis Tenpai

Die Shanten-Zahl gibt an, wie viele nützliche Steine du noch brauchst, bis du Tenpai bist. 1-Shanten heißt: Ein guter Stein mehr, und du bist Tenpai; 0 heißt, du bist es schon.

Das Grundziel bei der Wahl des Abwurfs ist, deine Shanten-Zahl zu senken. Ergeben zwei Möglichkeiten dieselbe Shanten-Zahl, behalte die Form, die mehr Steinarten annimmt. Der Vorschlag im Spiel arbeitet genau nach diesem Prinzip.

Zwei besondere Gewinnhände

Sieben Paare (Chiitoitsu): sieben verschiedene Paare. Das ist selbst schon ein Yaku mit 2 Han.

Chiitoitsu: sieben verschiedene Paare

Dreizehn Waisen (Kokushi Musou): je einer der 13 Terminals und Ehrensteine, plus ein zweites Exemplar von einem davon. Das ist ein Yakuman.

Kokushi Musou

Eine Gewinnhand braucht auch ein Yaku

Die Form allein reicht nicht: Im Riichi Mahjong brauchst du mindestens ein Yaku, um zu gewinnen. Die nächsten Kapitel erklären, was ein Yaku ist und welche am leichtesten zu erreichen sind.

Als NächstesAblauf eines Zuges →

Jetzt spielenZurück zum Guide